Was man über Wein wissen sollte


Wein ist das edelste aller Genussmittel mit zahlreichen Geschmacksvarianten. Als anerkanntes Genussmittel und wichtiges Kulturgut kann es Rauschmittel aber auch Arznei sein. Chemisch betrachtet ist Wein ein Gemisch von Wasser, Alkohol, verschiedenen Säuren und ihren Nebenprodukten. Diese Grundsubstanzen können unzählige Verbindungen miteinander eingehen und geben dem Wein sein kostbares Aroma. Bereits die Auswahl entsprechender Gläser, das Nippen am Weinglas und Umspülen des Mundbereiches gibt den besonderen Charakter des Weingenießens wider.

 

Was ist nun eigentlich ein guter Wein? Die Geschmäcker sind verschieden und jeder Mensch hat seine eigenen Vorlieben. So ist der Wein, der einem schmeckt, ein guter Wein. Hierzu sollte man wissen, dass es verschiedene Rebsorten (Riesling, Müller-Thurgau, Elbling, Weißburgunder etc.) und Geschmacksrichtungen (süß, lieblich, feinherb, halbtrocken, trocken) gibt, die sich in ihrem Restzuckergehalt unterscheiden. Geschmacksrelevant ist zudem auch die Abstimmung zwischen Süße und Säure des Weines. Grundvoraussetzung für eine gute Qualität des Weins sind natürlich ausgereifte Trauben mit geringem Fäulnisanteil, sowie das Fachwissen des Kellermeisters bei der Verarbeitung der Trauben bis hin zur Abfüllung in Flaschen.